Exportkisten

Exportkisten aus Holz für See-, Luft- und Landfracht

Aus Vollholz, Sperrholz oder OSB, konstruiert nach Ihrer Zeichnung oder Maßliste. Hitzebehandelt und gekennzeichnet nach ISPM 15, aus eigener Fertigung in Bochum-Wattenscheid.

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Exportkisten aus Holz für See-, Luft- und Landfracht, bereitgestellt in einer Lagerhalle

Eine Exportkiste muss zwei Dinge gleichzeitig leisten. Sie soll die Ware heil ans Ziel bringen. Und sie muss die Einfuhrvorschriften des Bestimmungslandes erfüllen. Beides entscheidet sich vor dem Bau: bei der Bauform, beim Material und bei der Frage, ob hitzebehandelt werden muss.

Holz Penschke fertigt Exportkisten im eigenen Betrieb in Bochum-Wattenscheid. Konstruiert wird nach Zeichnung, Maßliste oder Muster, ab Stückzahl eins. Vollholzkisten behandeln und kennzeichnen wir selbst nach ISPM 15, das IPPC-Zertifikat liegt seit 2019 vor. Bei Sperrholz und OSB entfällt die Behandlung, weil Plattenwerkstoffe nicht behandlungspflichtig sind.

Eine Abgrenzung vorab: Wir stellen die Verpackung her. Das Einpacken und Sichern Ihrer Ware übernehmen Sie selbst oder Ihr Logistikdienstleister.

Die erste Frage

Vollholz oder Plattenwerkstoff?

Die Materialwahl entscheidet über Tragfähigkeit, Gewicht und darüber, ob hitzebehandelt werden muss.

Kiste aus Vollholz

Rahmen und Beplankung aus Massivholz. Die robuste Lösung für schwere und sperrige Güter.

Trägt hohe Lasten, auch bei punktueller Belastung

Kufen, Kranösen und Staplertaschen lassen sich sauber einbinden

Beschädigte Bretter sind einzeln austauschbar

Behandlungspflichtig nach ISPM 15 beim Export in Drittländer

Höheres Eigengewicht, spürbar bei Luftfracht

Kiste aus Sperrholz oder OSB

Rahmen aus Holz, Flächen aus Plattenwerkstoff. Leichter und geschlossener als Vollholz.

Keine Hitzebehandlung nötig, Plattenwerkstoffe sind ausgenommen

Geringeres Gewicht senkt die Frachtkosten

Geschlossene Flächen halten Staub und Spritzwasser ab

Höherer Materialpreis

Bei Schwergut nur in Verbindung mit einem Vollholzrahmen

Einsatzfälle

Wofür wir Exportkisten bauen

Die Bauform einer Exportkiste richtet sich nach der Ware, nicht nach einem Katalog.

Maschinen und Anlagenteile

Schwergutkisten mit Lastverteilung, Kranösen und Innenklotzung. Wo der Schwerpunkt der Ware liegt, bestimmt die Konstruktion mit.

Lange Profile und Bauteile

Verschläge und Transportböden mit Kufen. Wo keine geschlossene Kiste nötig ist, spart die offene Bauform Gewicht und Frachtkosten.

Messe- und Ausstellungsgut

Mehrwegkisten mit lösbarem Deckel, ausgelegt auf mehrfachen Auf- und Abbau statt auf eine einzige Fahrt.

Elektro- und Antriebstechnik

Geschlossene Sperrholzkisten, feuchtegeschützt ausgeführt. Die Innenklotzung hält empfindliche Bauteile während des Transports in Position.

Ersatzteile im Abruf

Wiederkehrende Maße werden einmal konstruiert und bleiben bei uns hinterlegt. Nachbestellungen laufen dann ohne neue Abstimmung.

Einzelsendung ab Stück eins

Einzelanfertigung ist bei uns der Regelfall. Auch für eine einzige Kiste konstruieren wir neu, ohne Mindestmenge.

Bauform im Gespräch klären

Ablauf

Von der Anfrage zur fertigen Kiste

1

Anfrage mit MaßenInnen- oder Außenmaß, Gewicht, Transportweg und Zielland. Zeichnung, Foto oder Muster beschleunigen die Sache.

2

Konstruktion und AngebotWir legen Bauform, Material, Wandstärke und Behandlung fest und rechnen den Preis.

3

Fertigung im HausZuschnitt und Aufbau im eigenen Betrieb. Bei Vollholz folgen Hitzebehandlung und IPPC-Kennzeichnung.

4

Abholung oder LieferungSelbstabholung in Wattenscheid oder Lieferung ins Revier. Ihre Maße bleiben für Nachbestellungen hinterlegt.

Beratung zu Exportkisten: Gespräch in einer Werkhalle, zwei Männer geben sich die Hand

Fragen

Häufig gefragt

Braucht meine Sendung ISPM 15?

Bei Verpackungen aus Vollholz für den Export in Drittländer in der Regel ja. Das Zielland entscheidet. Sperrholz, OSB und andere Plattenwerkstoffe sind nicht behandlungspflichtig, weil sie bei der Herstellung bereits Hitze und Leim durchlaufen haben.

Verpacken Sie unsere Ware?

Nein. Wir stellen die Verpackung her und liefern sie an. Das Einpacken und Sichern der Ware bleibt bei Ihnen oder Ihrem Logistikdienstleister.

Ab welcher Stückzahl fertigen Sie?

Ab Stück eins. Einzelanfertigung ist bei uns der Regelfall, nicht die Ausnahme. Für wiederkehrende Bedarfe hinterlegen wir die Maße und fertigen auf Abruf nach.

Können Sie nach unserer Zeichnung bauen?

Ja. Für die Konstruktion Ihrer Exportkiste reichen Zeichnung, Maßliste oder ein Muster der Ware. Liegt nichts davon vor, genügen Innenmaß, Gewicht und Transportweg für den ersten Entwurf.

Bekommen wir einen Behandlungsnachweis?

Behandelte Vollholzverpackungen kennzeichnen wir vorschriftsmäßig an zwei gegenüberliegenden Seiten. Das IPPC-Zertifikat stellen wir Ihnen auf Anfrage zur Verfügung.

Wie schnell können Sie liefern?

Das hängt von Bauform, Stückzahl und Auslastung ab. Den verbindlichen Termin nennen wir mit dem Angebot. Wenn es eilt, rufen Sie an, statt zu schreiben.

Anfrage

Schicken Sie uns die Maße Ihrer Sendung

Innenmaß, Gewicht, Transportweg und Zielland. Damit konstruieren wir die Exportkiste und rechnen das Angebot. Bei Rückfragen zur Behandlungspflicht hilft ein Anruf schneller als eine Mail.

02327 89011

Anfrage senden

Mo bis Do 7.30–16.30 Uhr
Fr 7.30–15.00 Uhr